Programm
LEBENSSTÜRME
R. Schumann
"Bilder aus Osten"
1. Lebhaft
2. Nicht schnell und sehr gesangvoll zu spielen
3. Im Volkston
4. Nicht schnell "Chanson Orientale"
5. Lebhaft
6. Reuig andächtig
A. Dvorak
aus „Legenden“ op. 59
9. Andante
10. Andante
„Aus dem Böhmerwalde” op. 68:
5. „Waldesruh”
F. Schubert
Allegro a-Moll D 947 „Lebensstürme”
PAUSE
J. Brahms
Auswahl aus den „Ungarischen Tänzen”
1. Allegro molto
8. Presto
9. Allegro non troppo
11. Poco andante
16. Con moto
19. Allegretto
20. Poco allegretto
21. Vivace
B. Smetana
„Die Moldau” arr. für Klavier vierhändig
PROGRAMMTEXT
Ausgehend vom titelgebenden Werk “Lebensstürme” von Franz Schubert, begibt sich das Leipziger Klavierduo auf eine musikalische Reise in die ausdrucksvolle und poetische Klangsprache der Romantik. Dabei widmet es sich u.a. dem östlichen Teil Europas und lauscht folkloristischen Klängen aus Ungarn und Tschechien nach.
Robert Schumann, der eine große Faszination für den Orient hegte, ließ sich von einem Buch eines mittelalterlichen Dichters zu seinem sechsteiligen Klavierzyklus “Bilder aus Osten” für vier Hände inspirieren. Dieser Zyklus entbehrt jedoch jedes arabischen Einflusses und entfaltet sich in einer typisch romantischen Tonsprache.
Antonín Dvořáks “Legenden” sind kurze musikalische Erzählungen, die kein festes Thema haben und durch ihre volkstümlichen tschechischen Klänge an die Darbietung eines Barden erinnern. Mal geheimnisvoll und leise, mal lebhaft-beschwingt.
Das leidenschaftliche Werk “Lebensstürme” entstand im Jahr 1828, dem Todesjahr Franz Schuberts. Das Allegro ist reich an chromatischen Passagen, neapolitanischen Sextakkorden und kontrastierenden Stimmungen.
Johannes Brahms komponierte insgesamt 21 Ungarische Tänze, in denen er ungarische Melodien sowie eigene Themen im ungarischen Stil verarbeitete. Diese Tänze erfreuten sich rasch großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen ihrer vierhändigen Klavierbesetzung, die im 19. Jahrhundert eine populäre Form der Hausmusik darstellte.
Das berühmte sagenhaft-mythische Klanggemälde “Die Moldau” von Bedřich Smetanas birgt hinter der lebendigen Naturschilderung ein tief empfundenes Programm, das Teil des sechsteiligen Zyklus “Mein Vaterland” ist.
Programm
DANCE PORTRAITS
I. Albéniz
aus „Suite española” op. 47
3. Sevilla
7. Castilla
Manuel de Falla/ arr. Samazeuilh
aus „La vida breve“
2 Spanische Tänze
A. Piazolla
aus „Las cuatro estaciones porteñas“:
„Verano porteño“
aus „Histoire du Tango“:
Café 1930
Fazil Say
(1970*)
„Night“ op. 68 (2016)
G. Gershwin
„It ain’t necessarily so“
„Summertime“
„The man I love“
„I got rhythm“
A. Shawn (1948*)
„Three Dance Portraits“
1. Lilting
2. Grazioso
3. Hard edged
PROGRAMMTEXT
DANCE PORTRAITS
Ein Abend voller tänzerischer Klangfarben erwartet Sie mit dem Leipziger Klavierduo.
Unter dem Titel „Dance Portraits“ entfaltet sich ein vielfältiges musikalisches Panorama, das den Tanz in seinen unterschiedlichsten Ausdrucksformen und kulturellen Prägungen beleuchtet.
Den Auftakt machen Isaac Albéniz und Manuel de Falla mit feurigen, folkloristisch geprägten Tänzen aus Spanien- voller Leidenschaft und rhythmischer Finesse.
Astor Piazolla bringt mit dem sinnlichen Tango Nuevo eine melancholische Intensität auf die Bühne, während Fazil Says „Night“ moderne Klangsprachen und pulsierende Energie vereint.
Im zweiten Teil des Programms entführen die bekannten Melodien von George Gershwin in die Welt des amerikanischen Jazz; swingend, bluesig und mitreißend.
Den Abschluss bilden drei charakterstarke Miniaturen von Allen Shawn- ein humorvolles, graziles und kraftvolles „Tanzportrait“ im besten Sinne.
Programm
FRANZÖSISCH-SPANISCHE KLANGBILDER
Farbig-schillernde Werke für Klavier zu vier Händen
M. Ravel
Introduction et Allegro (Arr. Léon Roques)
I. Albeniz
Pavana-Capricho. aus “Suite Española”
3. Sevilla
6. Aragon
7. Castilla
M. De Falla
2 Spanische Tänze aus La vida breve, (Arr. Gustave Samazeuilh)
PAUSE
G. Tailleferre
"Deux Valses"
F. Poulenc
Sonate für Klavier zu vier Händen
G. Fauré
"Dolly Suite" op.56
M. Ravel
Rapsodie Espagnole
PROGRAMMTEXT
Exotische Klänge und Farben, spanische Rhythmen hier, Gamellanklänge dort: Folklore mischt sich mit sinnlichen Klangbildern.
Dieser spannenden Mischung aus farbig- schillernder Musik, schwelgerischer Tonkunst und mitreißenden Rhythmen gehen die beiden Pianistinnen Julia Bartha und Julia Rinderle in ihrem spanisch-französischen Programm nach.
Isaac Albéniz “Suite Española” und “La Vida Breve” von Manuel De Falla stellen eine spanische Klanglandschaft mit rhythmisch-virtuosen Elementen u.a. des Flamenco dar. Tänzerisch-elegant muten die “Deux Valses” der einzigen weiblichen Vertreterin der berühmten “Groupe des Six”, der französischen Komponistin Germaine Tailleferre an.
Aus der frischen und lebendigen Sonate für Klavier zu vier Händen von Francis Poulenc (einem weiteren Mitglied der "Groupe des Six"), spricht der unverwechselbare Humor des Komponisten. Die "Dolly Suite" ist eine Sammlung von kindlichen Klangbildern, mit denen Gabriel Fauré die kleine Dolly (Hélène Bardac, Tochter der Mezzosopranistin Emma Bardac) zu besonderen Anlässen musikalisch beschenkte.
Impressionistische Klangmalerei und flirrende Klangteppiche bestimmen Maurice Ravels “Introduction und Allegro”- in der effektvollen “Rapsodie Espagnole” bedient sich Ravel dann spanischer Rhythmen und Melodien, eingebettet in eine ausgesprochen französische Klangsprache.
So begibt sich das Leipziger Klavierduo auf eine abwechslungsreiche Reise in spanische und französische Klangwelten, wobei sie mit den reichhaltigen Kompositionen zu vier Händen orchestrale Klangfülle kreiieren, schwelgerische Melodien mit schwungvollen Rhythmen kombinieren und feinen Klängen überschäumend- glänzende Tonbilder entgegensetzen.
Weitere Programme auf Anfrage